Samstag, 9. Juni 2018

Bremerhaven: Aufmerksamer Bürger zeigt Zivilcourage und schnappt Fahrraddieb

Quelle: https://nord24.de/bremerhaven/geestemuende-zeuge-verfolgt-fahrraddieb-37-jaehriger-geschnappt
Vom 9.6.2018

Einzelfall Nr. 131

Dank eines engagierten Zeugen hat die Polizei in Geestemünde am Sonntagnachmittag einen Fahrraddieb geschnappt. Für den Kriminellen endete der Tag in Haft.
Der Zeuge sah laut Polizei gegen 16.30 Uhr in der Bülowstraße, wie ein Unbekannter auf einen Hinterhof schlich und dort einen Bolzenschneider aus seinem Rucksack hervorholte. Mit dem Werkzeug durchtrennte der Mann das Fahrradschloss eines Pedelecs.
Anschließend flüchtete der Fahrraddieb mit seiner Beute in Richtung Kennedybrücke. Der Zeuge nahm mit seinem Fahrrad die Verfolgung auf und alarmierte die Polizei. Mit präzisen Standortmeldungen lotste der Zeuge die Beamten, die den überraschten Täter kurz darauf in der Rheinstraße stellen konnten.
Bei der Kontrolle bemerkten die Polizisten, dass gegen den 37-jährigen Dieb ein Haftbefehl vorlag. Der Kriminelle wurde gleich in die JVA gebracht.
Zwischenzeitlich hatte die Eigentümerin des Fahrrades den Diebstahl bemerkt. Als sie Strafanzeige am Revier Geestemünde erstattete, bekam sie gleich ihr Rad zurück.


Du würdest der Polizei solche Täter auch gerne mal ans Messer liefern?
Du willst, dass die Täter fünf Minuten nach der Tat von der Polizei umstellt und festgenommen werden?
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Freitag, 8. Juni 2018

Schlechte Laune - Wut an Autos ausgelassen..."ist doch nicht ungewöhnlich"...

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/3964446
Vom 7.6.2018

Einzelfall Nr. 130

Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0832
Hatten Sie schon einmal so richtig schlechte Laune? Dann hoffen wir, dass Sie nicht auf ähnliche Ideen kommen wie der 23-jährige Dortmunder, der in der vergangenen Nacht bei seiner Sachbeschädigungstour beobachtet und festgenommen wurde.
Es war Mitternacht, als ein Zeuge (28 / Dortmund) beim Blick aus dem Fenster an der Baroper Bahnhofstraße auf den Tatverdächtigen aufmerksam wurde. Er verfolgte den Mann, der an mehreren Autos gegen die Spiegel und das Blech trat sowie Scheibenwischer beschädigte. Der Zeuge alarmierte die Polizei.
Kurz darauf trafen Polizeibeamte am Einsatzort den beschriebenen Mann - einen 23-jährigen Dortmunder - an. Der Tatverdächtige wirkte deutlich alkoholisiert. Einem freiwilligen Atemalkoholtest stimmte er zu. Dieser fiel mit rund 1,4 Promille positiv aus.
Gegenüber den Polizeibeamten äußerte er, dass er private Probleme habe, dass das aber alles weder falsch noch ungewöhnlich ist.
Plötzlich kippte die Stimmung: Der Dortmunder wurde zunehmend aggressiv. Zur Verhinderung weiterer Straftaten sollte ein kurzer Aufenthalt im Polizeigewahrsam bis zur vollständigen Entemotionalisierung dienen. Das wiederum fand der Dortmunder gar nicht gut und sperrte sich gegen die Maßnahmen der Polizeibeamten. Seine Versuche, die Beamten durch Schläge und Tritte zu verletzen, schlugen glücklicherweise alle fehl.
Die Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigungen dauern an.


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Montag, 2. April 2018

Handy- und Geldbörsendiebstahl im Gemeindehaus während einer Osterveranstaltung

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11811/3905885
Vom 2.4.2018

Einzelfall Nr. 129

Wuppertal (ots) - Am Ostersonntag, gegen 15:00 Uhr, wurde ein 39-jähriger Täter in einem Gemeindehaus während einer Osterveranstaltung der Gemeinde dabei beobachtet, wie er eine Geldbörse und ein Handy aus einer aufgehängten Jacke entwendete. Der Täter wurde durch Zeugen auf der Flucht verfolgt. Polizeibeamte konnten ihn kurze Zeit später in einem Linienbus festnehmen. Dabei führt er das entwendete Handy bei sich und die Geldbörse konnte ebenfalls im Nahbereich aufgefunden werden. Der Beschuldigte hält sich seit einem Jahr in Deutschland auf, verfügt über keinen eigenen Wohnsitz und hält sich nach eigenem Bekunden bei einer Schwester auf. Da gegen den vorläufig festgenommenen Beschuldigten bereits 17 Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Diebstahls-Delikte anhängig sind, wurde der Bereitschaftsdienst der Staatsanwaltschaft involviert. Auf Anordnung der Staatsanwältin wurde der Beschuldigte aus dem Polizeigewahrsam entlassen.


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Samstag, 24. März 2018

Einbruch in Kiosk – Zeuge reagiert vorbildlich – Zwei Tatverdächtige festgenommen

Quelle: http://www.polizei.bayern.de/unterfranken/news/presse/aktuell/index.html/276802
Vom 23.3.2018

Einzelfall Nr. 128

BAD KISSINGEN. Zwei Einbrecher haben in der Nacht zum Freitag aus einem Kiosk zahlreiche Tabakwaren und einige Lose entwendet. Ein Zeuge beobachtete die Tat und handelte goldrichtig. So wurden nur wenig später zwei dringend Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Beide haben inzwischen ein umfassendes Geständnis abgelegt.
Kurz nach Mitternacht beobachtete ein 39-Jähriger aus Bad Kissingen, wie zwei Männer die Scheibe des Lottoladens in der Kurhausstraße einschlugen. Der Zeuge fackelte nicht lange und wählte sofort den Notruf. In der Folge blieb er bis zum Eintreffen der Streifenbesatzungen am Telefon, um immer wieder den aktuellen Standort der Einbrecher mitzuteilen.
Nachdem die Täter den Kiosk mit ihrer Beute im Wert von über 1.000 Euro verlassen hatten, flüchteten sie in Richtung Lindesmühlpromenade. Dort traf eine uniformierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Kissingen auf die beiden Männer. Ein 32-Jähriger wurde vorläufig festgenommen, nachdem er eine Tüte mit Diebesgut über eine Mauer geworfen hatte. Sein mutmaßlicher Komplize im Alter von 35 Jahren rannte in Richtung Schloßstraße davon und ließ dabei einen Karton mit Zigaretten fallen. Der Mann wurde wenig später in der Kurhausstraße dingfest gemacht.
Die Festgenommenen mussten die Beamten zur Dienststelle begleiten. Die aus Bad Kissingen stammenden Männer räumten in ihren Vernehmungen ein, den Einbruch begangen zu haben. Gegen sie wird nun wegen des dringenden Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls ermittelt. Die noch andauernden Ermittlungen werden von der Bad Kissinger Polizei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt.


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Freitag, 23. März 2018

Zwei Zuführungen nach Raub und Verfolgung der Tatverdächtigen durch Zeugen in Hamburg-St. Georg

Zwei Zuführungen nach Raub und Verfolgung der Tatverdächtigen durch Zeugen in Hamburg-St. Georg
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3899013
Vom 23.3.2018

Einzelfall Nr. 127

Nach einem Raub zum Nachteil eines 72-Jährigen nahmen gestern Vormittag aufmerksame Zeugen die Verfolgung zweier Tatverdächtiger durch mehrere Straßenzüge St. Georgs auf. Durch ihr Einschreiten konnten Beamte des Polizeikommissariats 11 die beiden Tatverdächtigen vorläufig festnehmen. Die Ermittlungen übernahm das für die Region zuständige Raubdezernat (LKA 114).
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen tätigte der Geschädigte zunächst Einkäufe in der Langen Reihe/Carl-von Ossietzky-Platz und begab sich anschließend zu seiner Wohnanschrift.
Hierbei wurde er mutmaßlich von einem 20-jährigen Syrer und einem 31-jährigen Marokkaner beobachtet und verfolgt.
Vor seiner Haustür trat der 20-Jährige an den Geschädigten heran, hielt ihn fest und riss ihm gezielt eine Geldklammer aus der Hosentasche, während der 31-Jährige die Tat offenbar verdeckte.
Als der Geschädigte versuchte, den Täter festzuhalten, riss sich dieser unter dem Einsatz von Pfefferspray los und flüchtete mit seinem Mittäter in Richtung Schmilinskystraße.
Der Geschädigte nahm zunächst selbst die Verfolgung auf und rief um Hilfe. Ein in der Nähe tätiger Paketbote wurde dadurch auf die Situation aufmerksam und nahm ebenfalls die Verfolgung auf. In Höhe Knorrestraße musste er diese allerdings einstellen, weil der 20-Jährige auch gegen ihn Pfefferspray einsetzte.
Ein auf die neue Situation aufmerksam gewordener Ladeninhaber aus der Langen Reihe sowie ein weiterer Passant übernahmen sodann die Verfolgung über die Straßenzüge Lange Reihe, Schmilinskystraße, Danziger Straße bis zum Hansaplatz, wo der 20-Jährige durch Beamte des Polizeikommissariats 11 gestellt und vorläufig festgenommen wurde. Hierbei leistete er Widerstand.
Der 31-Jährige war während seiner Flucht gestürzt und konnte von Zeugen bis zum Eintreffen der Beamten festgehalten werden.
Durch den wiederholten Einsatz von Pfefferspray durch den 20-Jährigen gegen seine Verfolger wurden insgesamt vier Personen leicht verletzt.
Bei der anschließenden Durchsuchung der Tatverdächtigen wurde das geraubte Bargeld des 72-Jährigen aufgefunden. Außerdem wurde weiteres Diebesgut aufgefunden, welches aus verschiedenen Straftaten stammt. Nach ersten Erkenntnissen kommen die beiden Tatverdächtigen auch für diese Straftaten in Betracht.
Die beiden Beschuldigten wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend einem Haftrichter zugeführt.


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Freitag, 16. März 2018

Mannheim-Oststadt: Fahrraddieb verfolgt, Polizei nimmt Dieb fest, Eigentümer gesucht!

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/3888109
Vom 11.3.2018

Einzelfall Nr. 126

Mannheim-Oststadt (ots) - Am Samstag, gegen 14.45 Uhr beobachtet ein aufmerksamer Bürger am Cahn-Garnier-Ufer, in Höhe des Collinistegs einen Mann, der ein schwarzes Herrenrad, der Marke Triumph, Cross Bike, was mit einem Drahtschloss gesichert war, entwendet. Der Zeuge verfolgt den flüchtigen Täter und kann schließlich eine Funkwagenbesatzung auf sich und den Flüchtigen aufmerksam machen. Der Fahrraddieb versuchte beim Erkennen der Polizei zunächst auf seinem Diebesgut zu flüchten, ließ dieses dann fall und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Den sportlich gut trainierten Beamten gelang es in den Dieb festzunehmen und das Fahrrad sicherzustellen. Bei dem Fahrraddieb handelte es sich um einen 16-jährigen Marokkaner. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Haus des Jugendrechts. Der Fahrradeigentümer wird gebeten, sich beim Polizeirevier Mannheim-Oststadt unter der Telefonnummer 0621 174 3310 zu melden.


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Samstag, 10. März 2018

Zeugen vermasseln Räuber die Tour

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/dormagen/zeugen-vermasseln-raeuber-die-tour-aid-1.7446537
Vom 10.3.2018

Einzelfall Nr. 125

Dormagen.  Nach einem Überfall auf die Shell-Tankstelle an der Kruppstraße in Hackenbroich wurde der 19 Jahre alte Täter schnell gefasst - nicht zuletzt dank des besonnenen Handelns von zwei Brüdern und ihren beiden Freunden.
Firat (Nachname ist der Redaktion bekannt) gibt es ehrlich zu. "Ein bisschen mulmig war uns schon. Das ganze Erlebnis war Adrenalin pur", erzählt der 41-Jährige in der Rückschau auf Donnerstagabend. Da waren er, sein Bruder Muhittin und zwei ihrer Freunde, nicht nur Zeugen eines Raubüberfalls auf die Shell-Tankstelle an der Kruppstraße in Hackenbroich geworden, sondern hatten dank ihres überlegten und besonnenen Handelns auch erheblich dazu beigetragen, dass die Polizei den vermummten und mit einer Pistole bewaffneten Täter schon kurz darauf dingfest machen konnte.
Dabei hatte zunächst nichts auf einen derart nervenaufreibenden Abend hingedeutet. Die beiden Brüder und ihre Freunde wollten eigentlich nur ein wenig plaudern bei Kaffee und Tee im Bistro der Tankstelle am Kreisverkehr, in dem sie sich öfter treffen. Dann aber beobachteten sie, wie gegen 23.10 Uhr der Räuber die Räumlichkeiten betrat und den Kassierer mit der Pistole bedrohte. Der erste Impuls sei gewesen, den Täter gemeinsam zu überwältigen. "Schließlich waren wir zu viert und er alleine", erzählt Firat, der in Grevenbroich die Autowerkstatt "Boxenstopp Rheinland" betreibt. In dem Moment aber sei ihm in den Sinn gekommen, was ihm ein guter Freund, der Polizeibeamter ist, für solche Situationen geraten habe. Nämlich: Lieber nicht selber eingreifen, sondern ruhig bleiben, beobachten, so schnell wie möglich die Polizei alarmieren und sie gegebenenfalls auf dem Laufenden halten.
Genau das tat das Quartett. Als der Räuber mit seiner Beute, einem Geldbetrag in nicht genannter Höhe, die Tankstelle verlassen hatte, informierten die Zeugen sofort die Polizei. Firat und Muhittin folgten dem Täter zudem in gewissem Abstand mit ihren eigenen Autos und hielten per Handy den Kontakt zur Polizei.
Der Täter hatte nach kurzer Flucht versucht, in sein Auto, einen blauen Kleinwagen mit Kölner Kennzeichen einzusteigen, merkte dann aber offenbar, dass er verfolgt wurde und floh über ein Feld in Richtung Tierheim. "Und dann war auch schon ein Streifenwagen mit Blaulicht vor Ort. Nach ein paar Minuten hatten die Beamten den Mann gefasst", erzählt Firat. Der missglückte Raubzug des Ganoven endete in der Nähe der Böttgerstraße.
Anschließend hätten er selbst und seine Mitstreiter an der Tankstelle ihre Aussagen gemacht, berichtet Firat - und von den Ermittlern großes Lob für ihr überlegtes Verhalten geerntet, wie er erfreut ergänzte.
Wie die Polizei gestern mitteilte, handelt es sich bei dem festgenommenem Mann um einen 19 Jahre alten Kölner. Sein Auto wurde sichergestellt. Beamte des Neusser Fachkommissariats hätten die Ermittlungen übernommen, so die Polizei. "Der Beschuldigte ist in seinen Vernehmungen geständig und räumt die Tat ein", schrieben die Beamten. Der Mann sollte gestern noch dem Haftrichter vorgeführt werden.
Die Tankstelle am Kreisel Kruppstraße war in den vergangenen Jahren immer mal wieder Ziel von Kriminellen - seit 2010 sieben Mal. Im Januar 2017 hatte ein mit Messer und Pistole bewaffnetes Duo das Personal bedroht, aber nur Zigarettenschachteln erbeutet. 2013 hatte die Polizei zwei junge Dormagener, damals 17 und 18 Jahre alt, nach einem Überfall auf die Station festnehmen können.


Du würdest der Polizei solche Täter auch gerne mal ans Messer liefern?
Du willst, dass die Täter fünf Minuten nach der Tat von der Polizei umstellt und festgenommen werden?
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